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Diese Linkliste ist im Aufbau. Ihre Tipps und Hinweise zu weiteren Informationsquellen, Ansprechpartnern, Literatur, Berichten u.ä. die helfen könnten, Schicksale familienloser Kinder aus Ostpreussen aufzuklären sind herzlich erwünscht! Bitte benutzen Sie das Kontaktformular am Ende der Seite.


 

- Staatsarchiv Kaliningrad

 

Beschaffung von Urkunden aus dem nördlichen Teil Ostpreußens, heute Oblast Kaliningrad

Aus Netzseite "Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in der russischen Föderation". Stand: 12/2014:  

Anfragen zu Personenstandsurkunden aus der Zeit vor Ende des zweiten Weltkrieges treffen im Generalkonsulat häufiger ein. Das Generalkonsulat kann jedoch nicht selbst Recherchen zu gesuchten Urkunden durchführen und keinesfalls eine verbindliche Aussage über das (Nicht-)Vorhandensein von Urkunden treffen. Deshalb soll dieses Informationsblatt Ihnen Hilfestellung für Ihre eigenen Nachforschungen geben.

Bei Recherchen wurde festgestellt, dass in den russischen Archiven und Behörden nur wenige Unterlagen und Dokumente aus der Zeit vor 1946 aufzufinden sind. Es wird nach derzeitigem Kenntnisstand vermutet, dass Unterlagen aus Kriegs- und Vorkriegszeit an andere Orte verbracht worden sind. Nicht auszuschließen ist, dass einige möglicherweise durch die Kriegsereignisse verloren bzw. untergegangen sein könnten.

Eine Anfrage beim Staatsarchiv des Kaliningrader Gebietes kann sich dennoch lohnen. Man teilte von dort mit, ab dem 17.06.1946 über Aufzeichnungen von Geburts- und Sterbefällen zu verfügen. Auch seien in seltenen Fällen Informationen bezüglich der gebliebenen Unterlagen über die deutsche Bevölkerung, die in den Jahren 1945-1948 im Kaliningrader Gebiet wohnhaft war, zu bekommen. In Einzelfällen wären auch Unterlagen über deutsche Kinder, die in den Kinderheimen der Nachkriegszeit geblieben waren, auszumachen.
Aus der Vorkriegszeit seien dort z. B. Unterlagen des Standesamts Baubeln (Kreis Tilsit-Ragnit) aus dem Zeitraum 1872-1902 vorhanden.

 


- Bundesarchiv.de/geschichte_euthanasie

 

Namen von "Anstalten" in den Regierungsbezirken Ostpreussen, Schlesien, Pommern, Polen etc.  Erfassungen zu Staatsarchiven, Pflegeheimen, Krankenhäusern, kirchlichen Institutionen. Nachfragungen in bestehenden Einrichtungen. Nur globale Infos, keine Personennamen.

Informative Bestandsaufzeichnung zu "Anstalten" der Ostgebiete.



- Internationaler Suchdienst des Deutschen Roten Kreuz -Bad Arolsen-

 

Das rote Kreuz nahm kurz nach Kriegsende seine Tätigkeit zur Koordination der Vermisstensuche auf. Hier betätigte man sich auch im Bereich der Familienzusammenführung.

Noch heute ist die Gesellschaft aktiv und verzeichnet weiterhin Erfolge bei der Aufklärung vermisster Personen.

Der Link führt zum Suchformular. Die Umgangsform mit den Anfragen ist vorbildlich. Nach kurzer Zeit erhält man grundsätzlich eine Antwort. Auch wenn diese negativ ist, bleibt die Anfrage in der Kartei. Wenn sich hier neue Ergebnisse einstellen, erhält man eine Benachrichtigung.


- Vermisstenbildliste DRK

 

Konkrete Beschreibung -Wiki-

Der Link für direkt zur Sucheingabemaske. Die Recherche kann nicht nach Personennamen erfolgen. Man kann jedoch nach Orten suchen > Schritt 1. Anhand von Eingabe der angegebenen Bandnummern dahinter > Schritt 2, öffnet sich die Bildliste.

Neben Orten sind auch Gefängnisse und Lager u.a. in der ehemaligen Sowjetunion verzeichnet.

Wenn auch in geringer Anzahl sind hier Jugendliche und Personen des Volkssturms verzeichnet.

 

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Zum Schicksal der deutschen in Königsberg 1945-1948
Zum Schicksal der deutschen in Königsber
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Russen und Deutsche in Ostpreussen nach 1945
Russen und Deutsche in Ostpreussen nach
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- www. Situation der Kinder im Königsberger Gebiet 1945-1948

 

Sehr informative Seite zur damaligen Situation elternloser Kinder und ihrer Unterbringung.  Unter anderem werden Standorte von Waisenhäusern in Königsberg Stadt und herum genannt. Zu den Strassenangaben passt vielleicht die Liste mit Übersetzungen von Strassennamen deutsch-russisch

 

Die Quellenangaben unterhalb des Artikels tragen vielfach die Bezeichnung GAKO. Damit ist das STAATSARCHIV KALININGRAD gemeint. Scheinbar befinden sich dort also noch weitere Unterlagen zu Waisenkindern aus Ostpreussen bzw. dem Königsberger Gebiet. Besonders dieser Hinweis lässt die Vermutung auf sehr konkretes Archivmaterial zu:

9. Die Listen der Kinder deutscher Nationalität , die in Kinderheimen waren ob¬las¬ti Kaliningrad, dort in der Spalte Datum der Ankunft im Waisenhaus ist ein Beweis für den Frühjahr-Sommer 1945 sind nicht mehr Beweise für die Existenz von Sowjetische Kinderheime für deutsche Kinder in dieser Zeit. Es ist möglich, dass dies das Datum des Eingangs von Waisenkindern in Krankenhäusern ist, wo sie für eine lange Zeit waren. (Siehe GAKO: F. D. 462. Op 2. L. 7. 5; .. Archiv Ausschuss für Wissenschaft und Bildung Kaliningrader Gebiet F. D. 462. Op 1. L. 183. 3 ...).

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Bei dem Link handelt es sich um eine google Übersetzung.


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