Gut und Dorf Tharau - Владимирово Калининград

mit den letzten Einwohnern


Das Gut Tharau

Gebäude und ihre Bewohner


Eine ganz genaue Rekonstruktion bzw. Zuordnung von Personen zu verzeichneten Gebäuden und Ortsteilen wird leider nicht mehr möglich sein. Dabei gibt es so viele Fragen!

So beziehe mich mit dieser Darstellung auf Inhalte der Dorfchronik, der Einwohnerliste und auf Berichte von Zeitzeugen. Wenn jemand Ergänzungen, Korrekturen und weiteres Material hat, freue ich mich über eine Mitteilung auf dem Formular unten auf der Seite.

Übrigens gilt auch hier: Alle Fotos auf dieser Seite sollten sich durch anklicken vergrössern lassen.


Hellgrün=Gutspark und Garten; li. daneben gelb = Gutshaus; rot =Kirche; blau = Schule
Hellgrün=Gutspark und Garten; li. daneben gelb = Gutshaus; rot =Kirche; blau = Schule

Dorf und Gut Tharau waren durch den Frisching-Fluss geteilt.

Mittig des Bildes das Gutshaus dahinter der Gutspark und Garten zuletzt bewirtschaftet durch Gärtnermeister Thiel. Rechts davon der Gutsspeicher. Links vom Gutshaus die Tharauer Kirche. Grösseres Gebäude dahinter auf der anderen Strassenseite: Die Schule.
Mittig des Bildes das Gutshaus dahinter der Gutspark und Garten zuletzt bewirtschaftet durch Gärtnermeister Thiel. Rechts davon der Gutsspeicher. Links vom Gutshaus die Tharauer Kirche. Grösseres Gebäude dahinter auf der anderen Strassenseite: Die Schule.
Vor dem Krug die Scheune mit ausladenem Giebel. Die Brücke hinten im Bild ist der Übergang von Gut Tharau nach Dorf Tharau.
Links der Frisching mit den zwei Brücken. Vorne im Bild die "Kantorbrücke". Sie führte zu einer kleinen Insel im Frisching. Weiter hinten, links der Strasse das Gebäude mit dem breiten Giebel und dem breiten Scheunentor: Lokal "Krug zum grünen Kranze".

Zur Gutsseite gehörte die Kirche

Auf den ersten Blick wirkt es wie eine Fotomontage. Allzusehr scheinen Pfarrhaus und Ännchen-Kirche miteinander zu verschmelzen. Bei näherer Betrachtung lässt sich diese Täuschung durch die Imposanz des hohen Gebäudes erklären.
Auf den ersten Blick wirkt es wie eine Fotomontage. Allzusehr scheinen Pfarrhaus und Ännchen-Kirche miteinander zu verschmelzen. Bei näherer Betrachtung lässt sich diese Täuschung durch die Imposanz des hohen Gebäudes erklären.

Den grössten Gebäudekomplex bildete das Gutshaus (gelb auf dem Plan am Anfang) mit seinen Stallungen und dem imposanten Gutsspeicher.

Vorderansicht Gutshaus
Vorderansicht Gutshaus
Speicher des Gutshofes
Speicher des Gutshofes

Gutshaus


Li.:Standort Kirche, Mitte: Gutshaus und re. Gutsspeicher
Li.:Standort Kirche, Mitte: Gutshaus und re. Gutsspeicher
Gutshaus Vorderseite
Gutshaus Vorderseite

Johannes v. Olfers und Erminia v. Olfers, geb. v. Batocki

Erich und Hedwig v. Lölhöffel, geb. v. Olfers

deren Kinder

Dalke, Christa - Rendantin

Matern, Ursula - Nachfolgerin v. Dalke

Zidorn, Kurt - Diener

Zidorn, Martha, geb. Tyske seine Ehefrau

Lappehn, Martha - Hausangestellte 1939-1943

Lappehn, Therese -  Hausangestellte ab 1943

Lyck, Hertha - Hausangestellte

Bangel, Erna - Hausangestellte

Klesse, Christel - Pflichtjahresmädchen

Neue Informationen über das Gutshaus -Erhalten 2018-

Wie das Pfarrhaus ist auch das Gutshaus Tharau heute nicht mehr erhalten. Umso wertvoller ist folgende Nachricht:

 

Im Herbst 2018 sendet mir Herr E. Feierabend (siehe auch Ahnenforschung Feierabend-Mill) Dokumente aus dem Fundus seines Angehörigen, Herrn Paschke.

Herr Paschke lebte demnach scheinbar ab 1918, wohl mit seinen Angehörigen, entweder auf Tharau Gut oder in Tharau Dorf. In welcher Situation oder Stellung sich Herr Paschke damals befand bleibt unklar. Fakt ist, dass er zu Beginn der 1990 Jahre im Zusammenhang einer Architekturhistorischen Ausarbeitung befragt wurde und Angaben zum Gutshaus und dem Inventar darin gemacht hat. Stand bis ca. 1938.

Die Befragung wurde durch den Architekturhistoriker Wulf Dietrich Wagner veranlasst, schriftlich aufbereitet und mit erläuternden Grundriss-Zeichnungen zum Gutshaus ergänzt.

Diese Arbeit wurde, lt. Herrn Wagner, 2001 in dem Buch "Stationen einer Krönungsreise" veröffentlicht.

Dem interessierten Leser eröffnet diese Ausarbeitung nicht nur den Einblick der Wohnverhältnisse einer begüterten Adelsfamilie im ländlichen Ostpreussen.

Im Besonderen gewährt sie uns auch Zugang zum Umgang mit Dienstpersonal eines solchen Gutes und einemTeil derer Lebensumstände.

 

Mein Dank für die Zustimmung der Veröffentlichung gilt Herrn E. Feierabend sowie der Tochter des Herrn Paschke. Herr Wulf Dietrich Wagner gab die Erlaubnis, seine Zeichnungen auf diesen Seiten veröffentlichen zu dürfen. Darüber hinaus dürfen wir uns auf die, in Zukunft folgende Beschreibung, des Herrn Paschke zu den Räumlichkeiten des Gutshauses freuen. Auch dafür sage ich herzlichen Dank!

 

 

An- und Einblick Gutshaus Tharau

Zum Vergrössern bitte Bilder anklicken

Vorderansicht
Vorderansicht

Inspektorenhaus


Das Inspektorenhaus lag mit der Giebeseite zum Gutspark. Es befand sich neben, Gärtnerei, Gutsspeicher, Stallungen und Kämmererhaus auf dem Rondel neben dem Gutshaus.


Dyck, Bruno - Oberinspektor bis 1939

Dyck, Elfriede, geb. Wichler - Frau des Inspektors

Dyck, Marlen - Tochter

Dyck, Manfred - Sohn

 

Langer, Kurt - Oberinspektor seit 1940

Langer, Gertrud, geb. Perrey

Langer, Annemarie - Tochter

Langer, Christel - Tochter

Langer, Klaus - Sohn

Langer, Hans-Georg - Sohn


Kämmererhaus


Kämmerer Strepkowski um 1900 (?) Wohl Vorgänger von Barkleit
Kämmerer Strepkowski um 1900 (?) Wohl Vorgänger von Barkleit

Allenstein, Hermann - Kämmerer

Allenstein, Anna Maria, geb. Reske - Ehefrau

Allenstein, Arno - Sohn

Allenstein, Heinz - Sohn

Allenstein, Kurt - Arbeiter

Allenstein, Erich - Stallmeister

 

Zidorn, geb. Allenstein, Helene - Ehefrau von Heinz Zidorn

Zidorn, Gerhard - Sohn

Allenstein, Eva - (?)

 

Barkleit, Gustav - Kämmerer, Nachfolger des Allenstein

Barkleit, Ernstine - Ehefrau

Barkleit, Heinz - Sohn

Barkleit, Paul - Sohn

Barkleit, Kurt - Sohn

Barkleit, Günter - Enkel der Barkleit

 

Grönling, August - Rentenempfänger

Grönling, geb. Voß - Ehefrau

 


Gärtnerhaus

Lage: Das Gärtnerhaus mit Gärtnerei befand sich direkt am Gutspark.

Plan des Guts-Garten von Gartenmeister Thiel
Plan des Guts-Garten von Gartenmeister Thiel

 

Thiel, Gustav Adolf - Gartenmeister *1893 in Roskeim/Friedland-Bartenstein

Thiel, geb. Neumann, Martha - Ehefrau *1896 in Vierzighuben/Pr. Eylau

Thiel, Fritz - Sohn

Thiel, Erich - Sohn

Thiel, Karl - Sohn

Thiel, Anna - Tochter

 

Plaumann, Max - Gartenlehrling

Portal vom Gutspark zum Gutshaus führend. Wie in der Zeichnung von Thiel vermerkt.
Portal vom Gutspark zum Gutshaus führend. Wie in der Zeichnung von Thiel vermerkt.

Pfarrhaus


Das Pfarrhaus. Wenn wohl auch nicht in genau diesem Gebäude, so soll an dieser Stelle das Geburtshaus des Ännchen von Tharau gestanden haben.
Das Pfarrhaus. Wenn wohl auch nicht in genau diesem Gebäude, so soll an dieser Stelle das Geburtshaus des Ännchen von Tharau gestanden haben.

Rosenfeld, Willy - Pfarrer

Rosenfeld, geb. Jackst, Frieda - Ehefrau

Rosenfeld, Ursula - Tochter

Rosenfeld, Renate - Tochter

Rosenfeld, Werner - Sohn

 

Pastor Rosenfeld mit seinen Konfirmanden. Ob sich die Personen darauf noch ermitteln lassen?
Pastor Rosenfeld mit seinen Konfirmanden. Ob sich die Personen darauf noch ermitteln lassen?

Schulhaus


Eingang zur Schule. Hier bewacht von "Waldi". Man achte auf die Einstiegshilfe für die Kleinen.
Eingang zur Schule. Hier bewacht von "Waldi". Man achte auf die Einstiegshilfe für die Kleinen.

Boldt, Paul - Hauptlehrer und Organist

Boldt, geb. Neumann, Erna - Ehefrau

Boldt, Margarete - Arztfrau, verh. Kammer

Boldt, Ernst - Sohn

Boldt, Wilhelm - Sohn

Boldt, Irmgard -Tochter

Boldt, Walter - Sohn

Boldt, Günther - Sohn

 

Boldt, Carl - Pfarrer

Boldt, geb. Riedel, Ilse - Ehefrau

Neumann, geb. Sand, Johanna - Mutter der Erna B.

 

Bartsch, Erna - Lehrerin

Pledath, Ernst - Lehrer

Beyer, Gertrud - Hausangestellte

 

Rechts Eingang zur Schule. Links Eingang zu den Lehrerwohnungen. Fraglich ist, ob sich in diesem Gebäude auch das Standesamt befand.
Rechts Eingang zur Schule. Links Eingang zu den Lehrerwohnungen. Fraglich ist, ob sich in diesem Gebäude auch das Standesamt befand.

Oben der Gesamtkomplex des Schulhauses. Es wird sich beim rechten Eingang um den Zugang zu den Klassen gehandelt haben. Links wird sich die Wohnung der Haupt- und Nebenlehrer sowie ihrer Angehörigen befunden haben.


Glöcknerhaus


Glöckner Junghahn
Glöckner Junghahn

Podehl, Emil - Glöckner bis 1941, davor evtl. Glöckner Junghahn

Podehl, Johanne - Ehefrau des Emil

 

Rimatzki, Gustav - Glöckner ab 1942

Rimatzki                 - Ehefrau

Rimatzki, Wener - Sohn

Rimatzki, Helmut - Sohn

 

Dahms, Margarete - Diakonissin


Schmiedehaus

Die Schmiede folgte gleich hinter dem Schmiedewohnhaus, inksseitig an der Chaussee von Kreuzburg nach Wittenberg gelegen.



Becker. Friedrich - Schmiedemeister bis 1941

Becker, geb. Strebkowsky, Bertha Anna - Ehefrau

 

Lindner, Georg - Schmiedegesell

Gruber, Friedrich - Schmiedemeister ab 1942

Gruber,                    - Ehefrau

 


Krug zum Goldenen Kürbis


Lage: Der Gutskrug "Zum goldenen Kürbis" folgt auf die Schmiede, links an der Strasse Kreuzburg/Wittenberg.

 

Hier wurde Ende März und Mitte September Markt abgehalten. Mittwochs fand der Vieh- und Pferdemarkt statt und Donnerstag der Jahr- und Krammarkt.

"Sonntag ist Karussel" war für die Dorfkinder die Aussage für eine aufregende Zeit.

Postkutsche? vorm "Goldenen Kürbis"
Postkutsche? vorm "Goldenen Kürbis"
Innenraum der Toreinfahrt "Zum goldenen Kürbis"
Innenraum der Toreinfahrt "Zum goldenen Kürbis"
Hochzeitsgesellschaft auf dem Weg von der Kirche zum Krug "Goldener Kürbis"
Hochzeitsgesellschaft auf dem Weg von der Kirche zum Krug "Goldener Kürbis"
Pferdemarkt?
Pferdemarkt?
"Zigeuner" im Ort. Vor dem "Goldenen Kürbis"?
"Zigeuner" im Ort. Vor dem "Goldenen Kürbis"?
Aufnahme weit nach 1945. Strasse von der Kirche kommend mit Blick auf das ehemalige Gasthaus "Goldener Kürbis"
Aufnahme weit nach 1945. Strasse von der Kirche kommend mit Blick auf das ehemalige Gasthaus "Goldener Kürbis"

Ludwig, Emil - Gasthofpächter bis 1942

Ludwig, geb. Tausendfreund, Berta - Ehefrau

Ludwig, Hans - Sohn

Ludwig, Hann - Tochter

 

Langhanke, August - Arbeiter (..von 1942)

Langhanke, geb. Pompöse, Helene Martha

Pompöse, Erich - Sohn von Fr. L.

Pompöse, Otto - Sohn von Fr. L.

 

Wölk, geb. Langhanke, Hildegard - Tochter des August L.

Wölk,                                   - Kind der Hildegard W.

Wölk,                                   - Kind der Hildegard W.

 


Brandhaus


Das Brannthaus lag schräg gegenüber des Gutskruges

Uhlmann, Guido - Obermelker

Uhlmann, geb. Auerbach, Alma - Ehefrau

Uhlmann, Max - Sohn

Uhlmann, Werner - Sohn

Uhlmann, Rudi - Sohn

 

Hein, geb. Uhlmann, Charlotte

Hein, Siegfried - Sohn

Alle drei Söhne sowie Frau Uhlmann und Sohn Siegfried kamen am 13./14. 1945 Februar in Dresden bei Bombenangriffen um.

 

Uhlmann, Ingeborg - Tochter

Uhlmann, Guido - Sohn

Uhlmann               - Sohn

Uhlmann               - Sohn

Uhlmann               - Sohn

 

Eichelbaum, Ulrike - Arbeiterwitwe

Beyer, Henriette - Arbeiterwitwe

 

Grönling, Otto - Stellmacher

Grönling, geb. Kirstein, Therese - Ehefrau

Grönling, Martin - Sohn

 


Insthäuser des Gutes

Auf Gut Tharau gab es fünf Insthäuser. Drei davon befanden sich am Gutsausgang, rechter und linker Hand der Chaussee in Richtung Kreuzburg. Gegenüber lag der Friedhof.

Weitere zwei Insthäuser lagen hinter dem Brandhaus, nah an der Frischingsbrücke, bzw. am Frisching. Die Auflistung beginnt mit dem Insthaus an der Frischingsbrücke. In den Bilddokumenten von Tharau befinden sich Insthäuser. Da ungewiss bleibt, ob es sich um die Höuser der folgt genannten Bewohner handelt, wird hier ein Beispielfoto eines Tharauer Insthausers eingefügt.



Insthaus an der Frischingsbrücke


Lieck,            - Arbeiter

Lieck,            - Ehefrau

 

Jannoff, Friedrich - Arbeiter * ca. 1870

Jannoff, Auguste - Ehefrau

 

Kirstein, Friedrich - Arbeiter * 1882, Feb. 1945 b. Gr. Lindenau von Russen erschossen.

Kirstein, geb. Kirstein, Marie - Ehefrau *1885, 1946 in Pinnow/Schwerin verstorben

Kirstein, Ernst - Sohn, gefallen

Kirstein, Willi - Sohn, gefallen

 

Schmidtke, Friedrich - Schweinefütterer * ca. 1889, später Pinnow

Schmidtke, geb. Eichelbaum - Ehefrau *ca. 1895,         "                  "

Schmidtke, Fritz - Sohn *ca. 1925, später Drengstedt

Schmidtke, (Krause) Erna - Tochter * ca. 1929, später Mecklenburg (Petersberg?)

Schmidtke, Willi - Sohn *ca. 1932, später Holthusen/Meckl.

Schmidtke,          - Kind, später Pinnow

 

Schmidtke, verh. Thomas, Frida - Tochter *ca.1922, später Bederkesa

Sager, Lisbeth - *ca. 1924, später Rostock

 

Quitsch, August - Arbeiter, auf der Flucht umgekommen

Quitsch, Caroline - Ehefrau, auf der Flucht umgekommen

 


Insthaus am Frisching


Lage: Instaus am Frisching - Fluss gelegen.

Laut Einwohnerliste lebten hier die Bewohner 130-134


Beyer, Hermann - Arbeiter * ca. 1885, 25.1.1945 als Volkssturmmann b. Uderwangen gefallen

Beyer, Marie - Ehefrau, später Pinnow

Beyer, Erna -  ca. 1925, Tochter, später Pinnow

Beyer, Gerda - ca. 1927, Tochter, später Pinnow

 

Raduns, Julius - Arbeiter *1879, angeblich Bergdorf b. Bückeburg

Raduns, geb. Gerwien, Marie Auguste - Ehefrau, später Pinnow

Raduns, Gerda - Tochter, später Pinnow

Raduns, Helmut - Sohn, später Pinnow

Raduns, Heinz - Sohn, später Pinnow

Lemke, Wilhelme -  *ca. 1870, später Pinnow + 1946

Gerwien, Martha - Tochter der Fr. R. * ca. 1922, später Pinnow

 

Kunz, Otto - Arbeiter, später Petersberg

Kunz,           - Ehefrau,        "    "

Kunz, Christa - Tochter "     "

Kunz                  - Kind " "

Kunz                  - Kind " "

Kunz                  - Kind " "

 

Lemke, Hermann - Arbeiter * um 1888, später Röllinghausen bei Bramstedt

Lemke, geb. Aust - Ehefrau * um 1891, " "

Lemke, Brunhilde - Tochter * ca. 1930, " "

Lemke, Fritz - Sohn *ca. 1929, ca. 1940 in Tharau verstorben

Lemke, Frieda - Tochter, später Röllinghausen

Lemke,               - Tochter, " "

 

Was sich noch auf der Seite des Gut-Tharau befand?

folgt hier demnächst


Letzte Kirchenbucheinträge


Familienbuch Tharau

Tharau lag unweit der Stadt Königsberg und seinen südlichen Vororten, der Kreisgrenze zu Königsberg Land/Brandenburg Haff und Heiligenbeil.

 

Das Gut Tharau selbst aber auch die angrenzenden grossen Besitzungen und Güter im Kirchspiel boten vielen durchziehenden Landarbeitern über Jahrhunderte Arbeit. Die Schmiede, die Mühle, die Märkte und die Ziegeleien hatten Kundschaft, die über die Einwohner der Gemeinde hinausgingen.

Der Bahnhof Tharau lag eigentlich in Wittenberg. Die zwei Gasthäuser im Ort boten Unterkunft für Durchreisende.

Die jungen Frauen des Kirchspieles verdingten sich ab ca. 1800 häufig ausserhalb der Gemeindegrenze als Mägde. Geheirate wurde aber im heimatlichen Kirchspiel.

Schon die Heiratseinträge aus Tharau für den Zeitraum von drei Jahren 1868-1870 zeigen eine hohe Anzahl auswertiger, männlicher Personen auf.

 

Der Ortsindex unten gibt einen Überblick dazu.


Auszüge des letzten erhaltenen Traubuches von Tharau

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Heiraten Tharau 1867-1868.RTF
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Namensindex Heiraten Tharau 1868-1870
Namensindex.RTF
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Ortindex Heiraten Tharau 1868-1870
Ortsindex.RTF
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Ich freue mich sehr über jede Mitteilung zu Korrekturen, Ergänzungen und weiterem Material zum Kirchspiel Tharau! Bitte hinterlassen Sie mir eine persönliche Nachricht durch dieses Formular:

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