400 Jahre Anna Neander


Geschichte des Ännchen von Tharau

aus der Dorfchronik tharau nach Paul Boldt



Feierlichkeiten zum 400. geburtstag


in vladimirovo

Bitte um Übersetzung dieser Aennchen Seite und den Mails in polnisch, deutsch, englisch und allen Sprachen, in die ihr übersetzen könnt! Bitte meldet euch, wenn ihr am 15.10.2019 in Vladimirovo bei den Feierlichkeiten zu Aennchens Geburtstag dabei sein wollt und könnt: aennchen@tharauvillage.de

Je mehr wir sind, desto mehr können wir bewegen. Wenn wir uns nicht zu Wort melden geht dieser historische Tag in Kaliningrad aber auch in Deutschland und überall auf der Welt unter.

Wir brauchen Besucher, Fotografen, Minnesänger, Schauspieler, Journalisten.

Spender und noch viel mehr Interessierte, die Aennchens Geburtstag in die Welt tragen und ihn in Vladimirovo feiern mögen.

 

Macht mit!

Darum das aktuelle am Anfang und weiter unten das  Herzlich Willkommen an meine Leser...

 



Zur Erinnerung

Erika Hanff, geb. Bass-Dauter -Schnakeinen/Köln-


Erika geb. Dauter/Bass -rechts- mit den Schwestern Ulla und Anneliese (Thiel)
Erika geb. Dauter/Bass -rechts- mit den Schwestern Ulla und Anneliese (Thiel)

Im Zweierpack kam sie 1934 mit Schwester Ulla in Schnakeinen/Porschkeim bei Kreuzburg in Preussisch Eylau zur Welt. Ihr Vater war Fritz Dauter, die Mutter (meine Tante) Sophie Elise Bass kam aus Labehnen, eine Tochter des hochherrschaftlichen Caspari Kutschers Bass zu Kobbelbude.

Ihre Kindheit verlebt Erika bis zur Flucht in Schnakeinen bei den Grosseltern Dauter und Vater Fritz. In diesem kleinen ostpreussischem Dorf am Keygster ist sie glücklich. Als Kind erlebt sie die Flucht mit dem Vater und den Grosseltern. Auf

Umwegen findet sie Mutter und Schwester bei Ulm wieder. Sie heiratet, findet Arbeit, wird selbst Mutter. Die kleine Familie lässt sich in Köln nieder. In der Nähe immer die Zwillingsschwester Ulla.

Sie ist jung, geniesst das Leben und baut sich was auf. An den Kreistreffen der Ostpreussen nimmt sie gerne teil, kann danach aber gut wieder in den Alltag zurück finden.

Erst im Rentenalter kam die intensive Erinnerung an das Heimatdorf in Ostpreussen wieder hoch, so berichtete Erika.

Sie liest alle Bücher zum Thema und ab den 1990ern ist keine Filmdokumentation darüber vor ihr sicher.

Zugleich vertieft sie alle persönlichen Erkenntnisse, arbeitet vieles durch Gespräche mit einer Schulfreundin auf. Weil ihr einige Schicksale der Verwandten keine Ruhe lassen, begibt sie sich auf Familien- und Ahnenforschung.

Regelmässig liest sie das damalige Ostpreussenblatt und den Kreisbrief der Preussisch Eylauer.

Irgendwann tritt ein Schriftleiter an Erika heran und bittet sie, einen Artikel zu verfassen.

Sie setzt sich hin und schreibt von ihrer Kindheit in Ostpreussen, von der Flucht und ihrem Leben. Erika hat Talent und wohl darum gelingt es ihr auch, Gedichte zu verfassen. In Selbstauflage lässt sie einen eigenen Band ihrer Erzählungen drucken.

Einen guten Autoren macht aus, dass er andere mit seinen Zeilen in den Bann seiner Geschichten zieht. Aber Erika war mehr als eine Schriftstellerin und Dichterin. Sie war eine Chronistin. Nicht jedes heute längst untergegangene Dorf in Ostpreussen hat das Glück unter seinen Einwohnern jemanden zu haben, der seinen Heimatort und den originellen Menschenschlag darin authentisch darstellen zu können.

Erika ist das gelungen!

 

Liebe Cousine, danke für alles! Viel Freude beim Schabbern da oben!

 

Erika Hanff, geb. Bass-Dauter
Erika Hanff, geb. Bass-Dauter


Impressionen aus Kaliningrad


2019 jährt sich zum 400. Mal der Geburtstag von Anna Neander dem Ännchen von Tharau


Ännchen Kirche Tharau 2005 ohne Dach, es hat sich viel getan
Ännchen Kirche Tharau 2005 ohne Dach, es hat sich viel getan

Ahnen- und Familienforschung ist ohne Kirche und Kirchenbücher undenkbar. Was wir als selbstverständlich empfinden, entbehrt im Forschungsgebiet Nordostpreussen meist jeder Grundlage.

Ein Beispiel in Bildern, die Geschichte des Dorfes und der Ännchen Kirche in Tharau


Kurzbeschreibung Ännchen durch Hedwig v. Lälhöffel im Tharau Brief 1982



Ahnen- und Familienforschung in Ostpreußen

Eine Faszinierende Reise in die Vergangenheit

Family and genealogy research East Prussia. Pr. Eylau, Königsberg and more. Population lists, reports and chronicals about villages and communities


Herzlich Willkommen liebe Leser!



 

Auf diesen Seiten ist die Ahnen- und Familienforschung in Nordostpreussen Thema Nr. 1.

In 22 Jahren habe ich mich dazu auf die Regionen im Regierungsbezirk Königsberg spezialisiert.

Zu meiner persönlichen Schwerpunktforschung gehören die Kreise Pr. Eylau, Königsberg Land mit Samland, Königsberg Stadt mit Eingemeindungen, Heiligenbeil, Bartenstein. Die Familiennamen meiner Ahnen finden sich unter den entsprechenden Links dieser Seite.

Dabei sind die Grenzen natürlich fliessend und führten mich auch in viele andere ostpreussische Regionen.

 

Die Auseinandersetzung mit der Familie, die bis zur Flucht 1945 in Ostpreussen zuhause war eröffnet, neben der Ahnenforschung, neue Themenbereiche. So fliesst hier umfangreiche Information ein:

Die Geschichte der Regionen, die Entwicklung der ehemaligen Lebensräume bis heute, die NS-Zeit und die daraus resultierenden Schicksale ostpreussischer Bewohner.

 

Ich würde mich sehr über eine Rückmeldung in meinem Gästebuch oder in den Suchanfragen freuen!

 

Für Fragen, Anregungen oder die Zusendung von Material welches diese Seiten bereichert nutzen Sie bitte das Kontaktformular unten, über das Sie mich persönlich erreichen.

 

Ich wünsche allen Lesern viel Erfolg bei der Forschung und Freude an meinen Seiten!

 

Ännchen

 

Beim Heimatkreistreffen der Kreisgemeinschaft Pr. Eylau am Tisch der Gemeinde Wittenberg-Tharau: Ruth geb. Duns (+) aus Packerau, ich, Ruths Tochter Tine beim studieren alter Urkunden

Kontakt

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Dreier in Schnakeinen/Kreuzburg - Kreis Pr. Eylau

 

Rudolf DREIER * 1882, Melker in Schnakeinen oo Bertha geb. THIEL 25. Mai 1982 in Schnakeinen (Schwester meines Grossvaters Karl THIEL). Bertha wohnt nach dem Krieg in Möhra/Thür. verstirbt nach 1952.

Kinder:

Paul Dreier *1907 Schnakeinen (?)

oo

Elisa Dreier, geb. GILLMEISTER *1909

Das Ehepaar wohnt nach der Flucht in Kl. Bramstedt 5, Kreis Bassum

Kinder:

Elisabeth (Lisbeth) * ca. 1927 in Schnakeinen, verh. PLATT.  Luftschutzhelferin im Harz. Nach der Flucht wohnhaft in Möhra/Thür.

  • 1 Sohn

Helga * 1937 (?)

Eine weitere Tochter deren Name nicht bekannt ist.

 

Otto Dreier, nach der Flucht wohnhaft in Hüven/Sögel Kreis Aschendorf-Hümmling.

Ob es sich bei Otto Dreier um einen Sohn oder ein anderes Familienmitglied handelt ist unklar.



Gillmeister - Tharau

Elise Gillmeister * um 1880, verstorben 25.8.195x Bassum/Barmstedt

Frida Gillmeister * um 1920, später (Asendorf) Bramstedt

Heinz Gillmeister * um 1929, später Syke


 MATZ in Dopsattel:

 

Matz, Fritz, 1945 verschollen,  Kämmerer auf dem Gut Charlottenhof -Gut Tharau- seiner, wohl verwitweten, Tante Alwine Radtke.

Seine Frau:

Matz, Johanna, 04.08.1910/Garbnicken, geb. Scheffler, - später Wewelsfleth:

Seine Töchter

Matz, Erika, 22.08.1938

Matz, Bärbel, 04.06.1941

Diese Familie wohnte in Dopsattel. Trauung und Taufen sind im Kirchenbuch Mahnsfeld verbrieft.

Konnten die Töchter mit der Mutter flüchten? Haben sie die Flucht überlebt? Wenn ja, wo sind sie oder ihre Nachkommen zu erreichen?

 

2. Anfrage Matz in Mahnsfeld:

 

 

Adebahr, Franz Deputant

 

Adebahr, Therese, geb. Matz

 

Adebahr, Heinz, Sohn

 

Adebahr, Erwin,Franz, geb. 1930/Mahnsfeld, Sohn

 

Wie verlief das Schicksal dieser Familien ab Winter 1945? Sind alle Familienmitglieder verschollen? Wo sind sie geblieben?