Porschkeim war eine Gemeinde im Kreis Pr. Eylau. Zu Porschkeim gehörte der Ortsteil Kissitten. Nicht zu verwechseln mit Kissitten bei Glommen im Südteil des Kreises.
Einwohnerliste Porschkeim - 53 Einwohner erfasst (2026).
1400 im Kammeramt Kreuzburg, der Kantorei Brandenburg schriftlich als Persekaymen auch Porsekaymen und Persakaym bezeichnet. Der Ursprung des Dorfes war also Prussisch, denn die Endung kaym stammt aus dem Prussischen und bedeutet Dorf. Der erste Teil kann von einen prussischen Personennamen abgeleitet worden sein.
1414 werden schwere Schäden durch den Poleneinfall genannt. 7 Höfe mit Getreide und mit ihrem Vieh.
1425 hatte Porschkeim 7 Hakenbauern und 2 Freien Diensten mit Namen Warinke und Mattheus.
1778 als Adligs Dorf von Kilgis genannt.
1820 12 Feuerstellen und 38 Bewohner. Kirche seit alter Zeit in Kreuzburg
1846 erstmals amtlich Porschkeim genannt
1885 318 ha groß
1900 werden die beiden Güter von Ruge und Hess benannt.
1903 Robert Neumann aus Pasmarshof kauft das Gut von Ruge.
1908 wird das Skelett des Urelch in einer Porschkeimer Mergelgrube gefunden
1918 nach dem 1. Weltkrieg bestanden die beiden Güter von Hess und Neumann weiter
Einwohner 194
1928 Gemeinde Porschkeim mit Kissitten, Amtsgericht, Kirche und Standesamt in
Kreuzburg, Schule in Schnakeinen. Ein Schulfoto existiert ca. 1936
1929 ca. verkauft Hess an Hans Saager.
Erich Neumann hatte das Gut seines Vaters übernommen
Porschkeim lag an einer befestigten Straße. Darüber war in 1 Km die Chaussee Rositten-Kreuzburg erreichbar. 3 Km entfernt an dieser Chaussee lag Kreuzburg. Schnakeinen in 2,5 Km Entfernung.
Der Ort Kissitten gehörte dazu. Im Zuge der Aufsiedlung dort wurden für
Porschkeim mit Kissitten 1939 264 Einwohner gezählt.
Götz, Neumann Wittke, Wolter und Thiel, diese Familiennamen kommen in Kissitten wie Schnakeinen vor.
Gesucht werden Nachkommen von Christel Zimmermann, geb. Thiel, ca. *1919, die in der Einwohnerliste Kissitten verzeichnet steht. Christel hat mit ihrem Mann Kurt um 1939 in Kinkitten bei Kropiens im Samland gewohnt.
Badeanstalt im Porschkeimer Wald
1848 Orlowski verkauft sein Erbpachtgrundstück in Porschkeim
Hof Erich Neumann




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